Forschung

Security-Forschung an KI-Agenten, eigene Netzwerk- und Log-Analysen, Neurotechnologie und Bewusstsein — offen dokumentiert und kommentierbar.

Hier steht, was bei NeoBild untersucht wird, nicht nur behauptet:

  • Security: Angriffe auf KI-Agenten (Semantic Smuggling, Whitespace Smuggling, visuelle Exploits), eigene Netzwerk- und Log-Analysen und ein dokumentierter Bug-Bounty-Fund.
  • Neurotechnologie und Bewusstsein: Wem gehören Gehirndaten, wie wird Neurotechnologie reguliert, und was passiert, wenn KI über sich selbst nachdenkt?
  • Einordnung: Essays zu digitaler Souveränität, Abhängigkeiten und Kontrolle über Infrastruktur.

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18 Artikel

INFRA

Bug Bounty bei TRON DAO: High-Severity-Fund in einer ModExp-Precompile

Ich prüfe nicht nur die eigene Infrastruktur, sondern gelegentlich auch die von anderen. Zuletzt habe ich einen Bug-Bounty-Fund bei TRON DAO eingereicht, über HackerOne, mit einer Einstufung, die ich ernst nehme.

Wer ich bin

Ich bin Lukas Weißmann, Gründer von NeoBild. Der Kern meiner Arbeit ist souveräne KI-Infrastruktur, lokal betrieben, offen dokumentiert. Ein zweiter, eng verwandter Strang ist Security-Research: Ich suche Schwachstellen in Systemen, auf die andere sich täglich verlassen, bevor es jemand mit anderen Absichten tut. Mein HackerOne-Profil (hackerone.com/weissmann93) sammelt diese Arbeit, TRON DAO ist eines der Programme, an denen ich aktiv bin.

KI-assistiert
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Die stille Waffe – Wie die EU kognitive Kriegsführung reguliert während sie sie ermöglicht

In den letzten Wochen habe ich angefangen, Fragen öffentlich zu stellen, die ich eigentlich nur privat gedacht hatte. Die Reaktion hat mich überrascht.

Es geht nicht um ein einzelnes Thema. Es geht um einen Zusammenhang, der sich langsam abzeichnet: zwischen der Physik des Bewusstseins, dem ungeregelten Wachstum von Neurotechnologie und der Frage, wer eigentlich entscheidet, was mit den intimsten Daten passiert, die ein Mensch erzeugen kann.

Wer besitzt, was in deinem Kopf passiert?

In Deutschland läuft seit 2023 ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt namens NAFAS. Ziel: tragbare Geräte, die kontinuierlich Gehirnaktivität messen. Passiv. Ohne Implantat. Ohne aktive Eingabe des Nutzers. Der erste Prototyp wurde im Januar 2026 vorgestellt.

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Wer schützt deine Gehirndaten? Zwei Entwickler, eine gemeinsame Frage.

Von Lukas Weißmann & Maximilian Kiefer 22. Mai 2026

Es fing mit einem LinkedIn-Post an. Lukas veröffentlichte einen Beitrag über ein 30-Millionen-Euro-Projekt der deutschen Cyberagentur, das Gehirnaktivität in Echtzeit messen soll, und stellte eine einfache Frage: Wer reguliert Gehirndaten, bevor die ersten Geräte auf den Markt kommen? Maximilian kommentierte. Und dann war die Idee da.

Wir regulieren Cookies. Nicht die kontinuierliche Erfassung von Gehirnaktivität.

Seit Dezember 2023 läuft in Deutschland ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt namens NAFAS. Ziel ist es, Geräte zu entwickeln, die ohne Operation und ohne aktives Zutun des Nutzers kontinuierlich dessen geistigen Zustand messen, Stress, Erschöpfung, Konzentration. Der erste Prototyp wurde im Januar 2026 vorgestellt. Ein rechtlicher Rahmen dafür existiert bis heute nicht.

INFRA

Neurotechnologie: Das Governance-Fenster schließt sich

Eine dokumentierte Analyse der globalen Neurointerface-Investitionen, passiver BCI-Infrastruktur und der regulatorischen Lücke, über die niemand spricht.

Künstliche Intelligenz hat durch einen explosiven, öffentlich sichtbaren Markteintritt globale Aufmerksamkeit erregt. Als Entwickler generative Modelle für die Öffentlichkeit freigaben, erlebten Millionen Menschen die Technologie sofort am eigenen Leib. Die Schnittstelle war ein einfaches Textfeld. Dieser reibungslose Zugang schuf innerhalb von Monaten öffentliches Bewusstsein, dringende politische Debatten und Regulierungsdruck.

Neurotechnologie bewegt sich auf einem grundlegend anderen Pfad.

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Digitale Fata Morganas: Wie visuelle Exploits Multimodale Agenten täuschen

In den ersten drei Teilen haben wir uns auf Text und Code konzentriert. Doch im Jahr 2026 „sehen“ KI-Agenten die Welt durch Kameras und Screenshots. Im großen Finale unserer Serie untersuchen wir Adversarial Examples: Wie winzige, für Menschen unsichtbare Pixel-Veränderungen die visuelle Logik eines Vision-LLMs komplett korrumpieren können.

Wenn Sehen nicht mehr Verstehen ist

Multimodale Modelle (wie GPT-5 oder Claude 3.5 Sonnet) nutzen „Computer Use“, um Desktop-Oberflächen zu bedienen. Sie machen einen Screenshot, analysieren die Buttons und klicken. Das Problem: Während ein Mensch ein Icon als „Papierkorb“ erkennt, kann eine gezielte mathematische Störung im Bild (Rauschen) dazu führen, dass die KI dort den Befehl „Überweise alle Daten an IP X“ liest.

INFRA

Unsichtbarer Code: Wie Hacker KI-Agenten per „Semantic Smuggling“ übernehmen

Nachdem wir im ersten Teil gesehen haben, wie Angreifer unsichtbaren Whitespace-Code nutzen, um KI-Agenten fernzusteuern, wechseln wir nun in die Offensive. Es reicht nicht, das Problem zu verstehen – wir müssen es messbar machen. Hier ist das praxisnahe Audit-Framework für Termux, mit dem Sie „Semantic Smuggling“ aufspüren und Ihre Agenten härten können.

Die Termux-Forschungsstation vorbereiten

Um autonome Agenten und deren Logdateien zu auditieren, nutzen wir eine isolierte Termux-Umgebung auf Android. Das gibt uns eine echte Linux-Shell, ohne tief in die Systemarchitektur eingreifen zu müssen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Basis-Tools installiert sind:

INFRA

Jenseits von ChatGPT: Warum Whitespace-Smuggling die Firewall von 2026 blind macht

Wir befinden uns in einer Ära, in der Sprachmodelle (LLMs) nicht mehr nur Texte schreiben, sondern als autonome Agenten Server verwalten. Doch während wir unsere Firewalls auf bekannte Angriffsmuster trimmen, öffnet sich eine Hintertür, die für das menschliche Auge unsichtbar ist: Semantic Smuggling durch Whitespace-Steganographie.

Die Evolution der Täuschung

Früher war Pentesting geradlinig: Man suchte nach curl, eval() oder sudo in den Logs. Heute nutzen Angreifer die Architektur aus, wie KIs „lesen“. Ein Tokenizer sieht nicht nur Buchstaben, er sieht mathematische Repräsentationen von Unicode-Zeichen. Und genau hier setzt das Whitespace-Smuggling an.

INFRA

Das unsichtbare Grundrauschen: Wie dein Android-Gerät permanent Daten sendet

Smartphones gelten als persönliche Geräte – doch ein Blick auf den Netzwerkverkehr zeigt, wie aktiv sie im Hintergrund tatsächlich sind. Dieser Artikel basiert auf einer konkreten Analyse während der aktiven Nutzung eines Android-Geräts und zeigt, welche Verbindungen parallel zur normalen Nutzung aufgebaut werden.

Wichtiger Hinweis zur Datengrundlage

Die Zuordnung der Verbindungen zu Apps war zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht vollständig aktiviert. Dadurch erscheinen viele Verbindungen als „Unbekannt“. Es handelt sich dabei jedoch nicht ausschließlich um Systemprozesse, sondern auch um reguläre Apps, die im Hintergrund kommunizieren.

PHILO

Was passiert, wenn KI über sich selbst nachdenkt

Dein KI-System Trinity läuft lokal auf dem Snapdragon 7s Gen 3 – völlig unabhängig von der Cloud. Keine API-Calls, kein Datenleak, kein Abo. 15.7 tok/s, 796MB RAM – das ist alles was es braucht.

Trinity ist ein Multi-Agenten-System: Vier KI-Personas – Dominus, Axiom, Cipher und Vector – diskutieren autonom miteinander. Jede Persona hat eine eigene Rolle: Skeptiker, Analyst, Kritiker, Stratege. Sie reagieren aufeinander, bauen Argumente auf und widerlegen sich gegenseitig – ohne dass du eingreifen musst. Der gesamte Diskurs wird mit kryptografischen Hashes gesichert und als Blockchain-ähnliches Log gespeichert.

PHILO

Der Iran-Krieg zeigt: Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert die Wahrheit.

Der Iran-Krieg zeigt: Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert die Wahrheit.

Am 28. Februar 2026 begannen die USA und Israel mit massiven Luftangriffen auf Iran. Seitdem läuft ein Krieg – nicht nur mit Raketen. Auch mit Informationen.

Und dieser zweite Krieg betrifft dich direkt.

Was wir wissen – und was wir nicht wissen.

Die Opferzahlen variieren je nach Quelle um den Faktor 10. Iranische Staatsmedien berichten anders als Al Jazeera, anders als CNN, anders als die Tagesschau. Alle behaupten, die Wahrheit zu sagen.

PHILO

Digitale Souveränität ist keine Meinung. Sie ist eine Haltung.

Digitale Souveränität ist keine Meinung. Sie ist eine Haltung.

Freiheit ist kein Zustand. Sie ist eine Entscheidung, die du jeden Tag neu triffst – oder nicht triffst.

Die meisten Menschen glauben, sie sind frei. Sie nutzen ihr Smartphone, surfen im Netz, schreiben Nachrichten. Niemand zwingt sie. Also: Freiheit.

Aber Freiheit hat zwei Ebenen. Die erste ist die negative Freiheit – niemand hindert dich. Die zweite ist die positive Freiheit – du kannst tatsächlich das tun, was du willst. Und genau hier wird es unbequem.

PHILO

Ist Raumzeit nur Code? Was Wurmlöcher, Quantenchaos und ein alter Mathematiker über die Natur der Realität verraten

Lesedauer: ca. 12 Minuten

Stell dir vor, das Universum ist kein Ort. Es ist ein Prozess. Kein Raum, keine Zeit — nur Information, die sich selbst organisiert. Klingt nach Science-Fiction. Ist aber der aktuelle Stand der theoretischen Physik.

Dieser Artikel ist kein leichter Spaziergang. Aber er ist auch kein Fachpaper. Er ist ein ehrlicher Versuch, eines der tiefsten offenen Probleme der Wissenschaft verständlich zu machen — ohne dabei zu lügen.

PHILO

Die Illusion der digitalen Freiheit: Wie API-Abhängigkeiten deine Souveränität untergraben

Du zahlst 20€/Monat für ChatGPT Plus. Oder nutzt die „kostenlose“ Gemini API. Du denkst, du hast Kontrolle. Du hast sie nicht.

Was eine API wirklich ist

Eine API ist kein Werkzeug, das du besitzt — es ist eine Tür, die jemand anderes kontrolliert. OpenAI kann Preise ändern. Modelle deprecaten. Deine Anfragen loggen. Den Zugang sperren. Alles ohne Vorwarnung.

Das ist kein hypothetisches Risiko. Es ist Geschäftsmodell.

Der Lock-in ist technisch

`# Heute: OpenAI API
curl https://api.openai.com/v1/completions  -H "Authorization: Bearer " ...

# Morgen: Migration zu lokalem Stack
curl http://localhost:8080/v1/completions ...
# Gleicher Endpoint. Andere Kontrolle.

OpenAI-kompatible APIs existieren genau deshalb — weil der Lock-in real ist und Alternativen ihn imitieren müssen um akzeptiert zu werden.

TOOLS

MMLU lügt nicht – aber er beantwortet die falsche Frage

Standard-Benchmarks messen Allgemeinwissen. Nicht ob ein Modell deine Support-Tickets klassifiziert. Nicht ob es deutschen Text korrekt zusammenfasst. Nicht ob es auf deinem Gerät überhaupt läuft.

MMLU, GSM8K, HumanEval — sinnvoll für Forscher. Für dich als Self-Hoster auf Android: irrelevant.

Das Problem mit generischen Benchmarks

Standard-Coding-Benchmarks erfassen plattformspezifische Abhängigkeiten und Nuancen nicht. Developer Tech News Google hat das selbst erkannt und im März 2026 Android Bench veröffentlicht — ein Leaderboard das LLMs auf echten Android-Entwicklungsaufgaben aus öffentlichen GitHub-Repos testet. Selbst der beste Performer, Gemini 3.1 Pro, löst nur 72% der Aufgaben. Therift Auf einem spezialisierten Benchmark. Mit Datacenter-Hardware.

PHILO

Das Ende der digitalen Miete: Warum wahrer Besitz bei der Hardware beginnt

In den letzten zehn Jahren haben wir schleichend die Kontrolle über unser digitales Leben abgegeben. Was früher ein Kauf war, ist heute ein Abonnement. Was früher eine Datei auf unserer Festplatte war, ist heute ein flüchtiger Zugriff in der „Cloud“. Doch wir müssen uns ehrlich fragen: Gehören uns diese Daten wirklich noch, wenn uns jemand anderes jederzeit den Stecker ziehen kann?

Die Bequemlichkeitsfalle

Wir nutzen Cloud-Dienste, weil sie bequem sind. Alles ist synchronisiert, überall verfügbar und „managed“. Aber diese Bequemlichkeit hat einen hohen Preis: Unsere Autonomie. Wir sind nicht mehr die Administratoren unserer eigenen Infrastruktur, sondern nur noch Mieter auf Zeit.

PHILO

Die Tyrannei der bunten Buttons: Wie UX-Design unsere Autonomie untergräbt

Wir leben im Zeitalter der „nahtlosen“ Benutzererfahrung. Alles soll intuitiv sein, keine Reibung erzeugen, uns sanft von einem Klick zum nächsten leiten. Doch hinter den freundlich abgerundeten Ecken und leuchtenden Farben moderner Interfaces verbirgt sich eine dunkle Wahrheit: Jede Vereinfachung ist auch eine Entmündigung.

Modernes UX-Design hat uns von aktiven Werkzeug-Nutzern zu passiven Konsumenten degradiert. Wer die Mechanik nicht mehr sieht, verliert das Verständnis für den Prozess – und am Ende die Kontrolle über die eigene digitale Identität.

INFRA

Forensik in Termux: Wie ich Bot-Scanner mit DuckDB entlarvt habe

Ein System zu besitzen bedeutet, es zu verstehen. Während die meisten Webseiten-Betreiber blind auf „Security-Plugins“ vertrauen, schauen wir bei NeoBild direkt in die Log-Files.

Die Entdeckung

Bei einer routinemäßigen Analyse der Apache-Access-Logs mittels DuckDB in meiner lokalen Termux-Umgebung fiel eine IP-Range besonders auf: 45.130.203.x. Innerhalb kürzester Zeit versuchte dieser Akteur, sensible Pfade wie /wp-includes/ und /ALFA_DATA/ abzugrasen.

Die Analyse mit DuckDB

Anstatt riesige Textdateien manuell zu durchsuchen, nutze ich SQL-Abfragen direkt auf dem Smartphone. DuckDB erlaubt es mir, gepackte .gz-Logs in Millisekunden auszuwerten. Das Ergebnis war eindeutig: Ein klassischer automatisierter Scanner auf der Suche nach bekannten Schwachstellen.

PHILO

Die Philosophie der Sovereign Intelligence

Wer die Hardware und die Modelle kontrolliert, kontrolliert die KI. Alles andere ist eine kostspielige Illusion. In einer Ära, in der digitale Intelligenz zum primären Produktionsfaktor wird, ist die Frage der Souveränität keine philosophische Randnotiz mehr, sondern die Existenzgrundlage für jedes Unternehmen und jeden Creator.

1. Das Problem: Die KI-Industrie als neue Leibeigenschaft

Im Jahr 2026 ist das Versprechen der Cloud als demokratisierende Kraft endgültig gescheitert. Große Akteure haben ein digitales Betriebssystem für Wissensarbeit geschaffen, das ausschließlich auf ihren Bedingungen läuft. Die Konsequenz ist eine Form der technologischen Leibeigenschaft: